Libellenschutz

von Daniela Abegg, Institut für Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften

Im Frühjahr und Sommer kann man die überaus zart bis kräftig gebauten Klein- und Grosslibellen im Irchelpark durch die Luft tanzen und pfeilen sehen.

Libellen (Ordnung: Odanata) existieren bereits seit 300 Millionen Jahren und gehören zu den faszinierendsten Insekten der Erde.

Aufgrund ihrer Lebensweise sind sie auf Süsswasser angewiesen. Die Larven entwickeln sich während weniger Wochen bis mehrere Jahre, um mit einem letzten Schlupf an Land vom Wassertier zum geflügelten Landlebewesen zu werden. Die ausgewachsenen Tiere, die Imagines (Einzahl: Imago), benötigen geeignete Lebensräume, wo sie heranreifen, jagen und sich vor Feinden und schlechtem Wetter verstecken können. Für die Paarung und Eiablage finden sie sich dann wieder am Wasser ein.

Aufgelistet sind hier die häufigsten Libellen des Irchelparks:

  • Gemeine Winterlibelle (Sympecma fusca)
  • Frühe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)
  • Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)
  • Grosse Pechlibelle (Ischnura elegans)
  • Falkenlibelle (Cordulia aenea)
  • Vierfleck (Libellula quadrimaculata)
  • Grosse Königslibelle (Anax imperator)
  • Kleine Königslibelle (Anax parthenope)
  • Keilfleck-Mosaikjungfer (Aeshna isoceles)

Detaillierte Informationen zu den knapp 80 in der Schweiz vorkommenden Arten, sowie deren Schutz und der Förderung ihrer Lebensräume finden sich auf libellenschutz.ch.

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